SANIERUNG:

Häuser abdichten...
...und viel Geld sparen!

Blower-Door-Meßung
Wir möchte Ihnen Auszüge aus dem Ergebnis zur Nachuntersuchung der Luftdichtheit einer Dachgeschoßwohnung in einem Mehrfamilienhaus präsentieren. Die Untersuchung wurde von einem unabhängigen Diplom-Physiker durchgeführt.

Sanierte Dachgeschoßwohnung
Bei dem untersuchten Objekt handelt es sich um eine Dachgeschoßwohnung massiver Bauart aus dem Jahr 1992. Die Wohnung wurde von Hennig Haus saniert, um den zu hohen Heizenergiebedarf zu senken. Die Dämmung wurde verstärkt und eine Dampfbremse raumseitig installiert.

blower door Blower-Door-Verfahren
Die Messung sollte die Qualität der Sanierungsarbeiten und vor allem den luftdichten Einbau der Dampfbremse überprüfen. Als Untersuchungsmethode wurde das Blower-Door-Verfahren eingesetzt. Bei dieser Methode wird ein leistungsfähiger Ventilator in eine Tür des Gebäudes eingespannt. Damit wird eine Druckdifferenz erzeugt, die durch Undichtigkeiten in der Gebäudehülle Luftströmungen erzwingt. Die Druckdifferenz von 50 Pascal, die der Ventilator aufbaut, entspricht der Windstärke 5 – 6, also Zugerscheinungen wie unter natürlichen Bedingungen.

Mit geeigneten Instrumenten können während der Messung Leckagen in der Gebäudehülle gefunden und bewertet werden. Die Leckagen wurden mit Hilfe des Strömungsmeßgerätes lokalisiert. Provisorische Abdichtungen wurden nicht ausgeführt.

Gute Ergebnisse
Die Luftwechselzahl n50 gibt an, wie oft Luft bei einem Prüfdruck von 50 Pascal innerhalb einer Stunde in dem untersuchten Objekt ausgetauscht wird. Sie ergibt sich durch Division des bei 50 Pascal mit der Blower-Door gemessenen Luftvolumenstroms durch die Netto-Luftvolumen des Gebäudes. Dieses Volumen wird in diesem Fall vom Bauherrn mit 190 m³ angegeben.

Es wurde je einen Meßreihe bei Unter- und einer bei Überdruck ausgeführt; Ergebnis für n50:
n50 = 1,29 ± 0,10 h-1


Für Wohnungen, die natürlich belüftet werden, gilt seit 1996 in einer Vornorm der DIN 4108 Teil 7 eine Empfehlung und seit Inkrafttreten der EnEV 2002 ein Grenzwert von
n50 < 3 h-1

Eine stichprobenartige Leckagenortung wurde trotz guter Meßergebnisse an den kritischen Stellen durchgeführt. Es wurden keine Leckagen gefunden, die verwendeten Klebebänder waren für diesen Einsatz geeignet und stellen die Dauerhaftigkeit der Klebeverbindungen sicher.

Energie sparen
Der guten Werte zeigen, daß die Sanierung erfolgreich verlaufen ist und Hennig Haus gute, mängelfreie Arbeit geleistet hat. Der vormals zu hohe Heizenergiebedarf der Wohnung wird sich deutlich reduzieren.



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